Alkoholfrei
Bier mit stark reduziertem Alkoholgehalt. Alkoholfreie Varianten gibt es in vielen Bierstilen, etwa als Pils, Weizenbier oder Pale Ale.
DIE BIER-ORDNUNG
Hier findest Du die Liste der verwendeten Biersorten alphabetisch geordnet und kurz erklärt.
68 Biersorten in meiner Sammlung
Bier mit stark reduziertem Alkoholgehalt. Alkoholfreie Varianten gibt es in vielen Bierstilen, etwa als Pils, Weizenbier oder Pale Ale.
Obergäriges, meist kupferfarbenes Bier mit besonders enger Verbindung zu Düsseldorf. Malzige Brotnoten, eine klare Hopfenbittere und kühle Reifung prägen den Charakter.
Bernsteinfarbenes, obergäriges Bier. Typisch ist ein Zusammenspiel von karamelligem Malz und Hopfen; amerikanische Varianten sind oft kräftiger gehopft.
Besonders kräftiges Ale mit vollem Malzkörper und höherem Alkoholgehalt. Häufig prägen Karamell-, Trockenfrucht- und wärmende Noten den Geschmack; amerikanische Varianten können deutlich hopfenbetonter sein.
Belgisches, bernsteinfarbenes Ale mit malzigem, häufig leicht karamelligem Charakter. Dezente Frucht- und Hefenoten ergänzen die meist ausgewogene Bittere.
Helles, obergäriges Bier belgischer Tradition. Es verbindet eine weiche Malzbasis mit fruchtigen und leicht würzigen Hefearomen sowie einem häufig trockenen Ausklang.
Obergäriges belgisches Ale mit meist bernsteinfarbener bis kupferner Farbe. Brotige, leicht toastige oder karamellige Malznoten verbinden sich mit zurückhaltender Fruchtigkeit und ausgewogener Hopfenbittere.
Sammelbezeichnung für kräftige belgische Ales mit ausgeprägten Frucht- und Hefearomen. Helle und dunkle Varianten verbinden höheren Alkoholgehalt mit malzigen, würzigen oder trockenfruchtigen Noten.
Getränk aus Bier und weiteren Bestandteilen, beispielsweise Limonade oder Fruchtsaft. Geschmack und Alkoholgehalt hängen vom verwendeten Bier und dem Mischungsverhältnis ab.
Englische Ale-Familie mit ausgewogenem bis hopfenbetontem Charakter. Malz, zurückhaltende Fruchtnoten und ein eher trockener Abschluss gehören zu den typischen Merkmalen.
Malzbetontes Starkbier, das hell oder dunkel ausfallen kann und meist untergärig gebraut wird. Ein voller Körper und ein kräftiger Geschmack sind typisch.
Traditionelle Bezeichnung für braun gefärbte Biere. Sie beschreibt vor allem die Farbe; Gärung, Stärke und Geschmacksprofil können je nach regionaler Tradition unterschiedlich sein.
Braunes, obergäriges Bier mit häufig nussigen, karamelligen oder leicht schokoladigen Malznoten. Die Hopfenprägung variiert zwischen britischen und amerikanischen Ausführungen.
Traditionelles, obergäriges Gerstenbier aus dem bayerischen Raum. Die warme Gärung kann fruchtige und würzige Hefenoten hervorbringen; die Ausführung ist häufig mild und bernsteinfarben.
Sammelbegriff für dunkle, untergärige Biere. Dunklere Malze prägen je nach Ausführung brotige, karamellige oder dezente Röstnoten; der Charakter reicht von weich und malzbetont bis schlank und trocken.
Besonders kräftiges, malzbetontes Bockbier mit vollem Körper. Dunkle Varianten zeigen oft Brotkrusten-, Karamell- oder Trockenfruchtnoten; es gibt auch helle Ausführungen.
Trockene Stout-Ausführung irischer Tradition. Dunkle Farbe, ausgeprägte Kaffee- und Röstnoten sowie eine merkliche Bittere treffen auf einen meist eher schlanken Körper und wenig Restsüße.
Braunes belgisches Starkbier klösterlicher Tradition. Typisch sind malzige Tiefe, Trockenfrucht- und Karamellnoten sowie ein fruchtig-würziger Hefeeindruck.
Sammelbezeichnung für dunkle Biere. Dunklere Malze liefern je nach Ausführung Brotkrusten-, Karamell-, Nuss- oder Röstnoten; die Bezeichnung allein legt keinen einheitlichen Stil fest.
Bier, das unter Verwendung von Emmer gebraut wird, einer alten Weizenart. Die Getreidesorte kann einen würzigen, nussig-malzigen Charakter beitragen; Farbe und Gärungsart hängen von der Rezeptur ab.
Meist helles, untergäriges Bier mit etwas kräftigerem Körper und einer ausgewogenen Verbindung von Malz und Hopfen. Bekannter Vertreter ist das Dortmunder Export.
Für Feste gebrautes Bier, häufig als goldgelbes, untergäriges und weich malzbetontes Bier. Die konkrete Ausführung kann sich je nach Brauerei und Anlass unterscheiden.
Rötlich-braunes belgisches Sauerbier mit fruchtigem Charakter. Reifung, häufig im Holzfass, kann säuerliche Kirsch-, Trockenfrucht- und holzige Noten entstehen lassen.
Bier, dessen Geschmack durch zugesetzte Früchte oder Fruchtsaft geprägt wird. Die Grundlage kann sehr unterschiedlich sein und reicht von milden bis zu sauren Bierstilen.
Pale Ale mit deutschem Bezug, etwa durch Brauort oder verwendete Hopfensorten. Meist steht ein frischer Hopfencharakter im Vordergrund; die Bezeichnung ist nicht einheitlich abgegrenzt.
Bier, dessen Aroma durch zugesetzte Gewürze oder Kräuter ergänzt wird. Die verwendeten Zutaten und das Grundbier bestimmen, ob der Eindruck eher würzig, frisch, fruchtig oder süßlich ausfällt.
Ingwergeprägtes Getränk mit deutlich würzigem, oft süßlich-scharfem Geschmack. Traditionell wird es vergoren; heute gibt es sowohl alkoholfreie als auch alkoholhaltige Ausführungen.
Goldfarbenes, obergäriges Bier mit meist schlankem Körper und frischem Hopfencharakter. Fruchtige Hefenoten und eine eher trockene, ausgewogene bis merklich bittere Ausprägung sind typisch.
Helles, säuerliches Weizenbier mit traditionellem Bezug zu Goslar und Leipzig. Eine dezente Salznote und Koriander sind charakteristische Bestandteile.
Belgisches Bier aus verschnittenen jungen und älteren Lambics mit anschließender Flaschengärung. Es ist meist trocken, lebhaft prickelnd und von komplexer Säure sowie wilden Gäraromen geprägt.
Goldgelbes, untergäriges Bier bayerischer Tradition. Eine weiche, brotige Malzigkeit, zurückhaltende Hopfenbittere und ein runder Körper prägen den Geschmack.
Bier, das mit Honig gebraut wird. Honigsorte und Vergärung beeinflussen Aroma und Körper; die Verwendung von Honig führt nicht zwangsläufig zu einem süßen Ergebnis.
Besonders kräftige IPA-Ausführung, häufig auch Double IPA genannt. Intensiver Hopfenduft, ausgeprägte Bittere und ein höherer Alkoholgehalt werden von einer tragenden Malzbasis begleitet.
Besonders kräftiges, dunkles Stout mit höherem Alkoholgehalt und vollem Körper. Intensive Röst-, Kaffee- und Schokoladennoten können von dunklen Früchten, Malzsüße und einer deutlichen Bittere begleitet werden.
Hopfenbetonte Ale-Familie, meist kurz IPA genannt. Je nach Ausführung stehen Bittere sowie zitrische, tropisch-fruchtige, blumige oder harzige Hopfenaromen im Vordergrund.
Untergäriges Bier mit ausgeprägtem Hopfencharakter nach dem Vorbild eines IPA. Es verbindet die eher klare Gärungsprägung eines Lagerbiers mit intensiven Hopfenaromen.
Meist unfiltriertes Bier mit verbleibender Hefe und einer natürlichen Trübung. Die Bezeichnungen stehen für unterschiedliche regionale Ausführungen, von hell und hopfig bis dunkel und malzig.
Helles, obergäriges und kalt gereiftes Bier aus Köln und Umgebung. Ein schlanker Körper, dezente Fruchtnoten und eine fein abgestimmte Hopfenbittere sind typisch.
Oberbegriff für meist untergärige, kühl vergorene und gereifte Biere. Die Familie umfasst zahlreiche helle und dunkle Varianten mit eher klarer Gärungsprägung.
Bier mit reduziertem Alkoholgehalt und leichterem Körper. Verschiedene Bierstile können als Leichtbier gebraut werden; Hopfen- und Malzprägung richten sich nach dem jeweiligen Grundstil.
Historische Bierspezialität aus Thüringen, die Rauch und milde Milchsäure verbindet. Das meist helle, obergärige Bier zeigt einen trockenen, spritzigen Charakter; Weizenmalz kann einen Teil der Schüttung bilden.
Malzbetontes Getränk mit meist süßlichem Geschmack und dunkler Farbe. Vergärung und Restalkohol unterscheiden sich je nach Produkt; die Malzsüße steht häufig im Vordergrund.
Untergäriges, malzbetontes Bier mit meist bernsteinfarbener bis kupferner Farbe. Brotkrusten- und Röstbrotaromen sowie ein runder Körper sind typisch.
Bezeichnung der Gärungsart: Obergärige Hefen arbeiten meist bei wärmeren Temperaturen als Lagerhefen. Daraus entstehen zahlreiche Bierstile mit sehr unterschiedlichen Geschmacksprofilen.
Helles bis bernsteinfarbenes, obergäriges Bier mit merklichem Hopfencharakter. Britische Varianten sind oft ausgewogen-malzig, amerikanische häufig fruchtiger und kräftiger gehopft.
Helles, untergäriges Bier mit deutlicher Hopfenbittere und meist trockenem Abschluss. Typisch sind ein schlanker Körper sowie blumige, kräuterige oder würzige Hopfenaromen.
Dunkles, ursprünglich englisches Bier mit malzigen, schokoladigen und gerösteten Noten. Stärke, Süße und Hopfenprägung unterscheiden sich je nach Porter-Variante.
Sehr kräftiges, meist dunkles Ale belgisch-klösterlicher Tradition. Vollmundige Malznoten, dunkle Früchte und ein wärmender Alkoholcharakter gehören häufig zum Profil.
Rötliches bis kupferfarbenes Ale, häufig mit karamelligen oder leicht gerösteten Malznoten. Die Bezeichnung umfasst unterschiedliche Ausführungen, darunter Irish Red Ale und stärker gehopfte Varianten.
Nordamerikanisches, meist alkoholfreies Erfrischungsgetränk mit würzigem Wurzel- und Kräuteraroma. Trotz des Namens gehört es üblicherweise nicht zu den aus Malz gebrauten Bieren.
Durch seine rötliche Malzfarbe geprägtes Bier, besonders mit Nürnberg verbunden. Häufig ist es untergärig und zeigt einen malzigen Charakter mit Brotkrusten- oder Karamellnoten.
Belgischer Farmhouse-Ale-Stil mit trockenem Abschluss, lebhafter Kohlensäure und fruchtig-würzigen Hefearomen. Farbe und Stärke können innerhalb der Familie deutlich variieren.
Sehr dunkles, untergäriges Bier mit zurückhaltenden Röst-, Kaffee- oder Schokoladennoten. Trotz der dunklen Farbe ist der Körper häufig eher schlank und der Abschluss trocken.
Kräftiges, malzbetontes schottisches Ale, auch als Wee Heavy bekannt. Karamellisierte Malzaromen und ein voller Körper prägen den Geschmack; die Hopfenbittere bleibt meist zurückhaltend.
Sammelbezeichnung für säuerliche Ales. Unterschiedliche Hefen und Bakterien sowie Brau- und Reifungsverfahren können frische, fruchtige oder komplexe Säureprofile hervorbringen.
Bezeichnung für eine besondere Brauereikreation oder regionale Bierspezialität. Farbe, Stärke und Gärung sind damit nicht einheitlich festgelegt und müssen am einzelnen Bier betrachtet werden.
Oberbegriff für Biere mit höherem Stammwürzegehalt, die häufig auch mehr Alkohol und Körper aufweisen. Helle, dunkle, ober- und untergärige Ausführungen sind möglich.
Dunkle, meist obergärige Bierfamilie mit ausgeprägten Röstnoten. Je nach Variante reicht das Profil von trocken und kaffeeartig bis süßlich, cremig oder besonders kräftig.
Hier als Sammelbegriff für alkoholstärkere, untergärige Lagerbiere verwendet. Die Bezeichnung legt keinen einzelnen Bierstil fest: Farbe, Malzbetonung und Hopfencharakter hängen von der jeweiligen Ausführung ab.
Helles, kräftiges belgisches Ale mit fruchtig-würziger Hefeprägung. Trotz höheren Alkoholgehalts wirkt es häufig gut vergoren, trocken und lebhaft prickelnd.
Bier mit einem bedeutenden Anteil Weizenmalz. Klassische bayerische Ausführungen sind obergärig und zeigen häufig Bananen- und Nelkenaromen; auch andere Weizenbier-Traditionen existieren.
Kräftige Bockbier-Variante mit Weizenmalz und obergäriger Weizenbierhefe. Sie verbindet einen vollen Malzkörper mit fruchtig-würzigen Hefenoten und kann hell oder dunkel sein.
Helle Spezialität, die mit Zutaten wie Kaffee oder Kakao an die Aromen dunkler Stouts anknüpft. Die Bezeichnung ist nicht einheitlich definiert und wird unterschiedlich interpretiert.
Bernsteinfarbenes bis kupfernes, untergäriges Bier mit weichen, leicht toastigen Malzaromen. Eine ausgewogene Bittere ergänzt den eher trockenen Abschluss.
Helles, obergäriges und ungefiltertes Bier rheinischer Tradition. Es bleibt naturtrüb und zeigt häufig einen milden, weichen Charakter; besonders bekannt ist Wieß als Vorläufer des heutigen Kölsch.
Saisonale Ale-Bezeichnung für die kalte Jahreszeit. Häufig sind diese Biere kräftiger, malzbetont und wärmend; manche werden zusätzlich mit Gewürzen gebraut.
Für die kalte Jahreszeit gebrautes Bier, häufig malzbetont, vollmundiger und etwas kräftiger. Die Bezeichnung umfasst verschiedene Bierstile; manche Ausführungen enthalten zusätzlich Gewürze.
Belgisches, meist helles und trübes Weizenbier, oft mit unvermälztem Weizen gebraut. Koriander und Zitrusschalen ergänzen typischerweise den frischen, leicht würzigen Charakter.
Die Bezeichnungen stammen aus meiner Bier-Datenbank. Darunter sind klassische Bierstile, Sammelbegriffe und besondere Getränke. Die Erklärungen beschreiben typische Merkmale; einzelne Biere können davon abweichen.
Zum Weiterlesen: BJCP – Bierstil-Richtlinien · Deutscher Brauer-Bund – Biersorten · Zoiglbier – Tradition und Geschichte · Dampfbierbrauerei Zwiesel – Dampfbier · Left Hand Brewing – Beispiel für White Stout · Gaffel – Wieß/Wiess · Riedenburger – Urgetreidebiere · Bundaberg – Ginger Beer · Brewers Association – Bierstil-Richtlinien